Euroumstellung

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Eurokonvertierung

Falls die Daten Ihrer Warenwirtschaft oder Finanzbuchhaltung noch nicht auf Euro konvertiert wurden, so kann dies, mit unserem Eurokonverter, auch noch in 2002 nachgeholt werden.

Umstellung auf neue Landeswährung EURO  

wie Sie sicher wissen, wird die Landeswährung Ende dieses Jahres endgültig auf Euro umgestellt. Welche Folgen hat dies für Ihren Datenbestand? Mit diesen Informationen möchten wir Sie umfassend über die notwendigen Maßnahmen informieren und vorbereiten. 

Die ipro Warenwirtschaft ist, mit vorhandenem Fremdwährungsmodul, grundsätzlich voll mehrwährungsfähig. Auf der Basis dieser Funktionalität werden vermutlich auch bei Ihnen, Bestellungen, Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen in der lieferanten- bzw. kundenspezifischen Währung ausgegeben. D.h. wenn ein Kunde im Kundenstamm bzw. letztlich im Auftrag auf Währung EUR steht, wird auch heute schon die Rechnung in EURO gedruckt. 

Durch diese Möglichkeit können Sie im Prinzip beliebig lange ohne Währungsumstellung arbeiten. 

Die interne Speicherung der Umsätze für die Statistiken, sowie die Übergabe an die Finanzbuchhaltung erfolgt dabei aber immer und grundsätzlich in der eingestellten Landeswährung, i.d.R. DM. Sämtliche Listen und Auswertungen werden dann allerdings auch weiterhin in DM (Landeswährung) dargestellt und auch die Buchhaltung erhält die Daten in DM. Auch hier werden somit sämtliche Auswertungen und Mahnungen weiterhin in DM ausgeben. 

Die Umstellung der Landeswährung auf Euro löst dieses Problem, da hierdurch in den gesamten  Datenbeständen die Beträge und die neue Landeswährung umgerechnet werden und dort, wo Umrechnungskurse auf DM-Basis hinterlegt sind, diese durch die neuen Kurse auf Eurobasis ersetzt werden. 

Natürlich gibt es nicht nur Umsätze, sondern auch Einkaufs-, Verkaufs- und Bewertungspreise, UST-Beträge, Zu-/Abschlagssummen, kumulierte Summen, Zwischensummen und Gesamtsummen in einer erheblichen Anzahl von Datenbanken.

Warnung! Ändern Sie auf keinen Fall Ihre Kurstabelle zur Euroumstellung selbst - die Konsequenzen wären verheerend. Gleiches gilt für die Finanzbuchhaltung. 

Da die Menge der zu konvertierenden Dateien und Daten sehr umfangreich ist, haben wir entsprechende Programme entwickelt, damit die Umstellung weitestgehend automatisiert und sicher ablaufen kann. 

Warenwirtschaft 

Folgende Dateien sind betroffen:

  • Artikelstamm (Verkaufspreise, Einkaufspreise)

  • Warengruppenpreise

  • Kundensonderpreise

  • Preislisten

  • Kursdatei

  • Verkaufsstatistik

  • Einkaufsstatistik

  • Angebote (Kunden/Interessenten)

  • Aufträge

  • ausgelagerte Aufträge

  • Bestellungen

  • aufgelaufene Summen (KUMSUM)

  • ausgelagerte Statistikjahre (Einkauf/Verkauf)

  • Kundenstamm - optional, da eine manuelle Änderung möglich ist

  • Lieferantenstamm - optional, da eine manuelle Änderung möglich ist

  • Interessentenstamm  - optional, da eine manuelle Änderung möglich ist

  • Bestellstruktur

  • Preisanfragen

  • Rechnungsausgangsbuch

  • Rechnungseingangsbuch

  • Offene Posten

  

Finanzbuchhaltung 

Folgende Dateien sind betroffen:

§        Praktisch alle

  

Finanzbuchhaltung 

Vorraussetzung aktuelle Programmversion 6.1e

Verwenden Sie auf keinen Fall eine ältere Programmversion, auch wenn dort evtl. der Menüpunkt '3.15. Kurse/Landeswährung ändern' bereits enthalten sein sollte. 

Bedienung: 

 è 3 Mandanten/Dateien è 15 Kurse/Landeswährung ändern 

Hier befindet sich bereits das Konvertierungsprogramm für die Fibu-Daten. Da sich an dieser Funktion jedoch noch wichtige Änderungen ergeben haben, müssen Sie unbedingt eine aktuelle Fibu-Version (ab 20.02.2002) verwenden bzw. anfordern. 

Wird mit Integration Warenwirtschaft gearbeitet, so ist unter '8.1. Integration' für jedes integrierbare Journal die Währung in dem die Datenübergeben wurden separat festlegbar.

 

Allgemein Informationen zum Euro und dessen Einführung

Folgende Informationen haben wir für Sie zusammengestellt:

 

 


Preisauszeichnung - wie erfolgt sie von 1999 bis 2001?

Besondere Regelungen zur Preisauszeichnung während der Übergangsphase wird es voraussichtlich nicht geben. Das deutsche Recht sieht bislang vor, dass grundsätzlich nur ein Preis, nämlich der vom Kunden zu zahlende Endpreis, anzugeben ist. Solange ein Unternehmen für die von ihm angebotenen Waren oder Dienstleistungen nur DM akzeptiert, braucht es daher - wie bislang auch - nur DM-Preise anzugeben. Im Wettbewerb könnte es sich aber in vielen Bereichen auch in dieser Phase schon als notwendig erweisen, Preise in Euro auszuzeichnen.
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Preisauszeichnung - wie erfolgt sie ab 2002?

Zwischen dem 1.1.2004 und 30. 6. 2004 werden alte und neue Währung - in Deutschland also DM und Euro - nebeneinander existieren. Es ist möglich, dass für diese Zeit die doppelte Preisauszeichnung gesetzlich geregelt wird. Zugleich müssen die Kassensysteme zwei Währungen verarbeiten. Die wenigsten der derzeit genutzten Systeme sind dazu in der Lage. Besonders die Einzelhandelsverbände treten daher für eine deutliche Verkürzung dieser Übergangsphase ein.
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Preiserhöhungen - sind sie durch die Umstellung möglich?

Die Umrechnungskurse sind bekannt und nachvollziehbar. In der Bundesrepublik Deutschland besteht zudem eine Preisauszeichnungspflicht. Dem Verbraucher sollte es daher möglich sein, Preisveränderungen im Zuge der Umstellung zu erkennen. Ob Preiserhöhungen im Zuge der Umstellung überhaupt möglich sind, wird letzten Endes der Wettbewerb - und damit der Verbraucher selbst - entscheiden.
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Umrechnung - wie wird umgerechnet?

Für die Umrechnung ist der Euro-Kurs in nationaler Währung mit sechs signifikanten Stellen maßgeblich. Für Deutschland bedeutet dies, dass der Umrechnungskurs fünf Nachkommastellen haben wird. Beispielsweise könnte er lauten: 1 Euro = 1,95393 DM. Alle Geldwerte sind mit diesem Kurs umzurechnen. Der Umrechnungskurs darf dabei selbst nicht gerundet werden. Es ist also nicht möglich, etwa aus Vereinfachungsgründen mit einem Kurs von 1,954 zu rechnen, weil damit Ungenauigkeiten vor allem bei großen Beträgen verbunden wären. Werden Euro-Beträge in DM umgerechnet, so ist der Euro-Betrag mit dem Umrechnungskurs zu multiplizieren. Werden DM-Beträge in Euro umgerechnet, so ist mit dem Umrechnungskurs zu dividieren. Das Ergebnis wird kaufmännisch (bis 4 abrunden, ab 5 aufrunden) auf die kleinste Geldeinheit (1 Pfennig) gerundet.
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Umrechnung - wie wird der Kurs festgelegt?

Umrechnungskurse zwischen den Teilnehmerländern sollen Anfang Mai 1998 zusammen mit der Festlegung der Erstteilnehmer angekündigt werden. Die Notenbanken werden dafür sorgen, dass Ende 1998 die Marktkurse mit den angekündigten Kursen - voraussichtlich die EWS-Leitkurse - übereinstimmen. Die endgültige Fixierung der Umrechnungskurse zwischen dem Euro und den nationalen Währungen erfolgt zu Beginn der EWU Anfang 1999 auf Basis der Marktkurse zum Jahresende 1998.
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Wechselkurse - wie wird der Wechselkurs des Euro zu anderen Währungen wie Dollar oder Yen festgelegt?

Ab Januar 1999 wird der Devisenmarkt auf den Euro umgestellt, d.h. der Markt ermittelt aktuelle Wechselkurse zwischen Dollar und Euro. Dollar-DM-Notierungen wird es dann nicht mehr geben. Die Wechselkurse zwischen Euro und Dollar oder Euro und Yen werden flexibel sein. Damit bestehen weiterhin Wechselkursrisiken zwischen dem Euro und anderen Währungen. Die wirtschaftliche und politische Entwicklung in Amerika und Europa ist dabei maßgeblich für die Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses.
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Betriebe - was kostet die Umstellung?

Die gesamte Wirtschaft wird von der Umstellung auf den Euro betroffen sein. Der Aufwand hängt unter anderem von Branche, Betriebsgröße, Anteil des Bargeldgeschäftes und dem Grad der Auslandsverflechtung eines Betriebes ab. Die Kosten setzen sich in der Regel zusammen aus:

  • Kosten für die Umstellung des Rechnungswesens und der EDV-Systeme
  • Kosten für Mitarbeiterschulung
  • Kosten für den Neudruck von Preislisten, Rechnungen, Belegen und Kundeninformationen
  • Kosten für doppelte Kassenhaltung und doppelte Preisauszeichnung
  • Kosten für neue Produkte und Marketingstrategien

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Bilanzen - ab wann können sie in Euro erstellt werden?

Für die Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.1998 enden, ist ein Wahlrecht vorgesehen. Die Unternehmen können entscheiden, ob sie ihren Jahresabschluss in DM oder Euro aufstellen wollen. Für Stichtage ab dem 1.1.2002 ist der Jahresabschluss in Euro zwingend. Die Steuererklärung muss in Deutschland nach dem derzeitigen Diskussionsstand für Veranlagungszeiträume bis zum 31.12.2001 in DM erfolgen.
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Konjunktur - schadet die strikte Einhaltung der Konvergenzkriterien der Konjunktur?

Nein, bei der öffentlichen Hand müsste auch gespart werden, wenn es den Vertrag von Maastricht nicht gäbe. Denn eine hohe Staatsverschuldung belastet das Zinsklima und das Vertrauen der Wirtschaft, die höhere Steuern befürchten muss. Langfristig bleibt Deutschland ohnehin nur dann wettbewerbsfähig, wenn es solide Staatsfinanzen vorweisen kann und die zu hohe staatliche Abgabenlast senkt.
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Parallele Buchführung - ist sie notwendig?

Eine parallele Buchführung in DM und Euro wird in der Regel nicht notwendig sein. Größere Betriebe oder Zulieferbetriebe von Großunternehmen, die sehr früh ihr Rechnungswesen auf Euro umstellen, sollten sich jedoch darauf vorbereiten, Geschäftsvorfälle sowohl in DM als auch in Euro verarbeiten zu können.
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Umstellungskosten - können dafür Rückstellungen gebildet werden?

Ob für EWU-bedingte Umstellungsaufwendungen Rückstellungen (Aufwands- oder Verbindlichkeitsrückstellungen) gebildet werden können, ist noch nicht abschließend geklärt. Bei den Verbindlichkeitsrückstellungen geht die Tendenz dahin, diese zumindest zum jetzigen Zeitpunkt als nicht zulässig anzusehen, da die hierfür erforderlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Im Hinblick auf die Aufwandsrückstellungen hat sich noch keine einheitliche Meinung herausgebildet. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IdW) hält Aufwandsrückstellungen jedoch lediglich in Einzelfällen für zulässig.
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Unternehmen - wer profitiert von der EWU?

Bereits im Vorfeld der Währungsumstellung werden Druckereien, Softwarehäuser sowie Wirtschafts- und Unternehmensberater profitieren. Langfristig werden in erster Linie Unternehmen etwa aus den Branchen Chemie, Automobilbau und Maschinenbau, die einen hohen Anteil ihrer Produktion innerhalb der EWU verkaufen, zu den Gewinnern gehören. Entscheidend für die Nutzung der Vorteile ist, dass sich ein Unternehmen rechtzeitig und gründlich auf die strategischen und technischen Herausforderungen der EWU vorbereitet.
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